Kategorie: Arbeitsrecht

Schadensersatzobergrenze bei Kündigung : der Kassationsgerichtshof bestätigt die Macron-Gesetzgebung

Die Rechtsverordnungen vom 22. September 2017, bekannt als MACRON-Gesetz, hat das französische Arbeitsrecht grundlegend reformiert. Eine besonders wichtige Neuerung war die Einführung von Mindest- und Höchstsummen bei der Entschädigung im Falle einer sog. unbegründeten Kündigung (licenciment sans cause réelle et

Gesellschaftsrecht: Übergang der Schadensersatzforderungen bei Fusionen

Wird eine Gesellschaft, die durch eine Fusion in einer anderen Gesellschaft aufgegangen ist, aufgrund der rechtswidrigen Kündigung eines Arbeitsvertrages zu Schadensersatz verurteilt, so geht die Forderung des Gläubigers auf die aufnehmende Gesellschaft über. Diese übernimmt die gesamten Schulden der absorbierten

Arbeitsrecht: Einvernehmliche Kündigung

Am 30. September 2013 hat der französische Kassationsgerichtshof entschieden, dass trotz bestehenden Streitigkeiten zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber​…​

Arbeitsrecht: Abwesenheit des Arbeitnehmers bei einer vorgeplanten Operation

Der Arbeitnehmer muss den Arbeitgeber darüber baldmöglichst informieren. Im Fall einer vorgeplanten Operation, ist der Arbeitnehmer gegenüber seinem Arbeitgeber verpflichtet ihn darüber baldmöglichst zu benachrichtigen. In dieser Hinsicht, setzt die Entscheidung des französischen Kassationsgerichtshofs  („Cour de Cassation“) vom 21. September

Arbeitsrecht: Mobbing

Ein Arbeitnehmer ist berechtigt, Schadensersatz wegen „Mobbing“ vom Arbeitgeber zu verlangen, auch wenn der Verantwortliche der Belästigung die Firma schon verlassen hat. Der Artikel L.1152-1 des französischen Arbeitsgesetzbuchs besagt, „dass kein Arbeitnehmer wiederkehrende moralische Belästigungen erfahren darf, welche zum Ziel und als Wirkung haben,

Arbeitsrecht: Arbeitspausen

Der Nachweis, dass der Arbeitnehmer nach 6 Stunden Arbeitszeit die gesetzliche Pause eingelegt hat, obliegt dem Arbeitgeber. Der Artikel L.3121-33 des französischen Arbeitsgesetzbuchs besagt, dass jeder Arbeitnehmer nach sechs Stunden Arbeitszeit mindestens zwanzig Minuten Pause haben soll. Grundsätzlich muss sowohl der Arbeitgeber

Arbeitsrecht: medizinischer Eingriff

Im Fall einer geplanten medizinischen Operation, ist der Arbeitnehmer gegenüber seinem Arbeitgeber verpflichtet, ihn umgehend bei Kenntnis des anstehenden Eingriffes zu benachrichtigen. Dies hat der französische Kassationsgerichtshof am 21. September 2012 entschieden und statuiert damit eine Informationspflicht zugunsten des Arbeitgebers. In Frankreich liegt demnach nunmehr ein Kündigungsgrund vor,

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